Authentische goldene Quiche Lorraine
Der Geschmack der Authentizität

Quiche Lorraine

SNDPAQL

Nationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der authentischen Quiche Lorraine

Eier, geräucherter Speck, Sahne. Das ist alles. Niemals Käse.

Die Quiche ist lothringisch, per Definition

Das Wort Quiche stammt vom lothringischen kichen, das wiederum vom deutschen Kuchen kommt. Die Quiche entstand in Lothringen, trägt den Namen Lothringens und existiert nur durch Lothringen.

„Quiche lorraine“ zu sagen ist wörtlich ein edler Pleonasmus: Es gibt keine Quiche, die nicht aus Lothringen stammt. Die sogenannte „Thunfisch-Quiche“, „Lauch-Quiche“ oder „Merguez-Quiche“ sind keine Quiches. Es sind herzhafte Tartes, die einen Namen an sich reißen. Eine Quiche ist keine Pizza: Man legt nicht irgendetwas darauf.

An der Tafel von Herzog Karl III. von Lothringen im Jahr 1586 entstanden, hat die Quiche vier Jahrhunderte überdauert und dabei ihre ursprüngliche Einfachheit bewahrt. Diese Einfachheit ist keine Grenze: Sie ist eine Disziplin.

Drei heilige Zutaten

Nichts mehr. Nichts anderes.

Die Eier
I

Die Eier

Frisch, ganz, geschlagen, um die Migaine zu binden.

Der Speck
II

Der Speck

Vom Bauchspeck, geräuchert, in Lardons geschnitten und leicht angebraten.

Die Sahne
III

Die Sahne

Frisch und dick, für die Cremigkeit der Migaine.

Alles auf einem Mürbeteig aus reiner Butter. Pfeffer und Muskat zum Würzen. Und das ist alles.

Was die Quiche nicht ist

Die Vereinigung prangert die zeitgenössischen Abweichungen schonungslos an.

Kein Käse

Die Zugabe von Käse (Gruyère, Emmentaler oder anderer) verfälscht die Quiche unwiderruflich und macht sie zu einer vulgären Käsetarte. Wer Käse in eine Quiche gibt, hat die Quiche nie verstanden.

Die mediale Anmaßung

Regelmäßig fügen Medienköche ihrer „Quiche“ Käse hinzu und beanspruchen im Namen der Innovation Autorität. Sie innovieren nicht: Sie verfälschen. Bekanntheit schafft keine Tradition, und Talent rechtfertigt keinen Widersinn.

Keine Spielereien

Weder Zwiebel noch Thunfisch, noch Lauch, noch Merguez, noch Zucchini. Diese Zugaben verdecken die Reinheit der ursprünglichen Aromen.

Eine geschützte Marke

Die Marke „Quiche Lorraine“ wurde 2013 beim französischen INPI eingetragen. Diese Eintragung schützt die Integrität eines Namens und eines Erbes gegen Missbrauch. Die Quiche zu verteidigen heißt auch, das Recht zu verteidigen.

Die Bruderschaft der Quiche Lorraine

Die Bruderschaft der Quiche Lorraine

Die Vereinigung arbeitet Hand in Hand mit der Bruderschaft der Quiche Lorraine von Dombasle-sur-Meurthe, lebendige Hüterin der Tradition. Unter der Leitung ihrer Großmeisterin Évelyne Muller Dervaux erlebt die Bruderschaft seit ihrer Gründung einen stetigen Aufschwung und lokale, nationale und internationale Ausstrahlung. Sie nimmt Autoren und Persönlichkeiten auf, leitet Workshops und Verkostungen und trägt eine einfache Botschaft: „Es geht nicht ums Schöntun, man muss echte Hingabe zeigen.“

Mitglieder der Bruderschaft der Quiche Lorraine
Die Bruderschaft der Quiche Lorraine von Dombasle-sur-Meurthe.

Beim Rezept ist die Großmeisterin kategorisch und deckt sich Wort für Wort mit der Haltung der Vereinigung: „geräucherter Speck, Sahne, Eier und ein Mürbeteig genügen.“ Und vor allem, kein Käse. Wie Alfred Mézières von der Académie française bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts feststellte, verdient diese Spezialität Respekt und Schutz.

Das Echte in Bildern

Eine goldene Kruste, eine zitternde Migaine, geräucherte Lardons. Nichts anderes.

Traditionelle Quiche Lorraine Traditionelle Quiche Lorraine Traditionelle Quiche Lorraine Traditionelle Quiche Lorraine Traditionelle Quiche Lorraine Traditionelle Quiche Lorraine

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